HeidelbergCement: Sorge um hohe Energiekosten

Die Energiewende und die damit stark steigenden Stromkosten in Deutschland bereiten HeidelbergCement Sorgen. Trotz der gut laufenden Geschäfte will der Baustoffkonzern neue Produktionskapazitäten unter Umständen nur noch im Ausland aufbauen. „Energiekosten sind ein wichtiger Standortfaktor. Sind sie zu hoch, findet ein Kapazitätsaufbau nicht in Deutschland statt“, sagte Vorstandschef Bernd Scheifele in einem Interview. Um die Energiekosten zu verringern, plädiert er deshalb dafür, die umstrittene Förderung von Schiefergas (Fracking) in Deutschland ernsthaft zu prüfen. Scheifele rechnet dadurch auch mit einem Boom für die deutsche Wirtschaft. (dpa)