Heidelberg/Schönau: Urteil gefallen – 40-Jähriger muss dauerhaft in psychiatrische Klinik

Weil er versuchte seinen Vater zu erstechen, wird ein 40-jähriger Mann dauerhaft in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Das urteilte das Heidelberger Landgericht. Abgespielt hat sich das Familiendrama am 4. Januar im Wohnhaus der Eltern des Mannes in Schönau. Dort soll der Mann die gläserne Haustür eingetreten haben. Nachdem es ihm nicht gelungen sei, seinen 76-jährigen Vater zu erwürgen, habe er auf ihn eingestochen. Ein Stich drang tief in den Hals des Seniors bis in den Rachen ein, die Halsschlagader wurde aber nicht getroffen. Nach der Attacke verständigte der psychisck krankeTäter selbst die Polizei. Im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft, ging das Gericht nicht davon aus, dass der 40-Jährige in Tötungsabsicht handelte. (mj)