Heppenheim: Behörden haben noch Fragen zum Erwerberkonzept für die Odenwaldschule

Das Konzept zur Weiterführung der insolventen Odenwaldschule im südhessischen Heppenheim hat nach Einschätzung der Aufsichtsbehörden noch Lücken. Nachfragen gebe es etwa „beim Wirtschaftsplan und bei der Personalausstattung“, sagte der Vize-Landrat des Kreises Bergstraße, Matthias Schimpf (Grüne), am Donnerstag. Ansprechpartnerin sei die Insolvenzverwalterin Sylvia Rhein. Der Kreis als Aufsicht für den Internatsbereich und das Staatliche Schulamt in Heppenheim für den Schulbetrieb hatten eine erste Prüfung des in dieser Woche eingereichten Bewerberkonzepts vorgenommen. Zusammen mit dem Kultusministerium und dem Sozialministerium soll nun am Montag bei einem Treffen in Wiesbaden das weitere Vorgehen geklärt werden. Als Interessent für eine Weiterführung der Odenwaldschule wird eine Gruppe von Eltern genannt. Die Einrichtung soll dann den Namen „Schuldorf Lindenstein“ erhalten. Der Privatschule fehlt Geld, weil nach einem Missbrauchsskandal die Zahl der Schüler stark zurückging. Insolvenzverwalterin Rhein sprach auch von Missmanagement. (dpa/lhe)