Hockenheim: Nächste Runde im Streit um die Formel 1

Im Hin und Her um den Großen Preis von Deutschland ist Formel-1-Chef Bernie Ecclestone offenbar um einen Ausgleich bemüht. In der „Rhein-Zeitung“ (Freitag-Ausgabe) kündigte der Brite an: „Wir respektieren den Vertrag mit Hockenheim.“ Damit würden auf dem nordbadischen Hockenheimring wie geplant 2016 und 2018 der Große Preis von Deutschland gestartet werden. „Wir halten die getroffenen Absprachen ein“, meinte der Chefvermarkter der Königsklasse. Dennoch strebt Ecclestone laut „Rhein-Zeitung“ eine langfristige Vereinbarung mit den neuen Besitzern des Nürburgrings in der Eifel an. „Ich hoffe, dass wir handelseinig werden“, sagte er. Am Dienstag hatte die Capricorn Nürburgring GmbH mitgeteilt, man habe sich mit Ecclestone auf jährliche Rennen von 2015 an geeinigt. Dem hatte der Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler widersprochen, der nach eigenen Angaben einen gültigen Vertrag für den deutschen Grand Prix in den Jahren 2016 und 2018 besitzt. In den vergangenen Jahren hatte die beiden Traditionskurse im Wechsel den Großen Preis von Deutschland ausgerichtet. Grund waren die finanziellen Probleme der Rennstrecken. In diesem Jahr ist der Hockenheimring an der Reihe. (dpa)