Hockenheim: Polizei sieht keine besonderen Vorkommnisse am zweiten „Böhse Onkelz“-Wochenende

Für die Polizei verlief der Einsatz rund um die beiden Böhse-Onkelz-Konzerte am Freitag und Samstag, die mit 35.000 und 70.000 Zuschauern besucht waren, ohne besondere Vorkommnisse.

Der Verkehr lief an den beiden Veranstaltungstagen sowohl in den Anfahrts- als auch in den Abfahrtsphasen ohne größere Stauungen. Rund zweieinhalb Stunden nach Ende der Konzerte hatte sich die Verkehrssituation rund um das Veranstaltungsgelände, durch Verkehrslenkungs- und -beschleunigungsmaßnahmen, bis gegen 2 Uhr wieder normalisiert.

Der überwiegende Teil der Camper reiste am Sonntagmorgen ab. Dabei kam es bis ca. 12:00 Uhr kurzzeitig zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Sowohl Einsatzkräfte der Polizei als auch die Sicherheitsdienste und das DRK hatten auch an diesem Wochenende wieder mit zahlreichen alkoholisierten und aggressiven Konzertbesuchern zu tun. Insgesamt wurden dabei 63 Straftaten registriert. Überwiegend waren dies Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz, Körperverletzungs- und Diebstahlsdelikte, sowie einige Drogendelikte. Leider wurden bei fünf Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte auch vier Beamte verletzt, die jedoch alle ihren Dienst fortsetzen konnten.

Auch an diesem Wochenende versuchten wieder einige Besucher, die Autobahn zu überqueren. Einsatzkräfte der Polizei konnten dieses lebensgefährliche Verhalten jedoch unterbinden. Nach Konzertende wurden Verkehrswarnfunkdurchsagen veranlasst. Darüber hinaus hatte das Regierungspräsidium Karlsruhe eine vorübergehende Geschwindigkeitsreduzierung auf 60 km/h im Bereich der Tank- und Rastanlagen Hockenheimring Ost und West verfügt.

Das Polizeipräsidium Mannheim war von Donnerstag bis Sonntag wieder mit rund 800 Beamten im Einsatz und wurde dabei vom Polizeipräsidium Karlsruhe, vom Polizeipräsidium Einsatz aus Bruchsal und von der Polizeihubschrauberstaffel unterstützt.

(Originalquelle: Polizeipräsidium Mannheim)