Hockenheimring: „Gibt keine Ausstiegsklausel!“

Hockenheim (dpa/wg) – Im Ringen um den Großen Preis von Deutschland droht ein Vertragsstreit zwischen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und dem Hockenheimring. „Es gibt keine Ausstiegsklausel aus dem Vertrag“, versicherte Rennstrecken-Geschäftsführer Georg Seiler der Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch. Ecclestone hatte zuvor Verhandlungen mit den Nürburgring-Besitzern bestätigt, die sich von 2015 an für fünf Jahre die Rechte für den deutschen Grand Prix sichern wollen und bereits ein Einvernehmen mit dem Briten vermeldeten.

Seiler widersprach der Darstellung von Ecclestone, dass der für 2016 und 2018 geschlossene Kontrakt für den Großen Preis von Deutschland unter bestimmten Bedingungen kündbar sei. Ecclestone hatte im Interview mit dem Fachmagazin „auto motor und sport“ anklingen lassen, dass er im Falle eines besseren Angebots den Veranstalter in Deutschland wechseln könne. Die Mitteilung der Nürburgring-Betreiber über einen angeblichen Deal mit Ecclestone hatte auf dem Hockenheimring für große Verärgerung gesorgt.

In den vergangenen Jahren hatte die beiden Traditionskurse im Wechsel den Großen Preis von Deutschland ausgerichtet. Diese Lösung war durch die finanziellen Probleme der Rennstrecken zustande gekommen.

Mehr zu diesem Thema heute Abend in RNF Life.