Hoffenheim: Hoffen auf das Wunder

Nur noch ein Wunder kann die TSG 1899 Hoffenheim vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga retten. Mit 1:4 (0:2) unterlagen die Kraichgauer am vorletzten Spieltag der Saison dem Hamburger SV. Die Tore für die Hanseaten erzielten S0n (18.), Aogo (35.), Jiracek (60.) und Rudnevs (88.), den Treffer für Hoffenheim markierte Volland (61.)

Trainer Markus Gisdol kommentierte die Partie so: „Hamburg war heute brutal effektiv, aber ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben alles probiert, haben nach den Gegentreffern eine tolle Moral bewiesen und sich oft in gute Situationen gebracht, aber der Ball wollte einfach nicht rein. Es gibt solche Tage, das bringt uns aber von unserem Weg nicht ab.“

Durch die Niederlagen von Düsseldorf (1:2 gegen Nürnberg) und Augsburg (0:3 in München) bleibt der Rückstand der TSG vor dem letzten Spiel in Dortmund in der nächsten Woche bei zwei Punkten.

Der direkte Klassenerhalt ist möglich mit einem Sieg gegen die Schwarz-Gelben und gleichzeitigen Niederlagen von Düsseldorf  (in Hannover) und Augsburg (gegen Greuther Fürth). Der Sprung auf den Relegationsplatz gelingt, wenn Hoffenheim in Dortmund gewinnt, einer der beiden Kokurrenten gewinnt und einer verliert.  Spielen Düsseldorf und Augsburg beide remis, steigen die Kraichgauer ab, selbst wenn sie den BVB schlagen sollten – an diesem Punkt käme ihr schlechtes Torverhätnis nämlich  zum tragen.  „Wunder passieren, aber ich orientiere mich lieber an den Fakten“, sagte Markus Gisdol am Sonntag nach dem Auslauftraining. „Gegen Dortmund haben wir immer gut ausgesehen. In einem einzigen Spiel hat man immer die Chance zu gewinnen – auch wenn der BVB übermächtig erscheint“.

Mehr zur Lage bei der TSG Hoffenheim am Montag im Sportreport. (wg)