John Deere schließt Geschäftsjahr 2016 mit 1,52 Milliarden US-Dollar Gewinn.

Trotz anhaltender Konjunkturschwäche in den globalen Agrar- und Landmaschinenmärkten schloss der Konzern das Geschäftsjahr erfolgreich ab. Zwar sanken die Umsatzerlöse und sonstigen Erträge, nach Unternehmensangaben, im vierten Quartal um 3 Prozent auf 6,52 Milliarden US-Dollar bzw. im Geschäftsjahr um 8 Prozent auf 26,64 Milliarden US-Dollar. Dabei beliefen sich die Maschinenumsätze auf 5,65 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal beziehungsweise auf 23,39 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr. Der auf Deere & Company entfallende Gewinn belief sich im vierten Quartal des Geschäftsjahres (31. Oktober) auf 285,3 Millionen US-Dollar (Vorjahr 351,2 Millionen US-Dollar). Im Geschäftsjahr 2016 erreichte der auf Deere & Company entfallende Gewinn 1,524 Milliarden US-Dollar. Angesichts schwierigerer Rahmenbedingungen auf einigen Exportmärkten und der Konsolidierung des Produktionsprogramms sank die Traktorenproduktion in Mannheim um 10 % auf 26.100 Einheiten (29.000 Einheiten). Infolgedessen wurden auch in Bruchsal mit 28.700 ( 31.400) Einheiten weniger Fahrerkabinen gefertigt. Vor allem aufgrund des großen Erfolgs einer neuen Feldhäcksler-Baureihe und eines zusätzlichen Mähdrescher-Großauftrags aus Australien konnte die Produktion im John Deere Werk Zweibrücken auf insgesamt 2.700 Maschinen ausgeweitet werden. Das entspricht einem Plus von 35 % gegenüber dem Vorjahr (2.000 Maschinen ).

Trotz der insgesamt rückläufigen Konjunktur sind die Auswirkungen auf die Beschäftigungslage in den deutschen John Deere Unternehmensteilen gering. Insgesamt beschäftigte John Deere zum 31.10.2016 an seinen sechs deutschen Standorten 6.625 Mitarbeiter und damit etwa gleichviel wie im Vorjahr. In Mannheim ging die Zahl der Beschäftigten 2016 um 2 % auf 3.505 (3.565) Mitarbeiter zurück. An den Standorten Zweibrücken und Kaiserslautern arbeiteten mit 1.370 (1.285) Beschäftigten 7 % mehr Mitarbeiter als im Vorjahr. In Bruchsal sank die Zahl der Mitarbeiter um 1 % auf 1.315 (1.335). Am nordrhein-westfälischen Standort Stadtlohn beschäftigte John Deere per 31.10.2016 mit 305 Personen 5 % mehr Mitarbeiter als im Vorjahr, in Gummersbach sank die Zahl der Beschäftigten auf 130 Personen.

Nach Angaben des Unternehmens, ist John Deere als größter Landtechnikhersteller mit einem Marktanteil von derzeit 19,5 % seit 2000 Marktführer bei Traktoren in Deutschland.
^rcs