Justiz: Mehr psychiatrische Unterstützung für Gefängnisse

Nach dem Tod eines Häftlings im Bruchsaler Gefängnis sollen mehr Psychiater die Justizvollzugsanstalten unterstützen. Das kündigte der baden-württembergische Justizminister Rainer Stickelberger an. Die zunehmenden psychischen Probleme der Häftlinge stellten das Personal vor große Herausforderungen. Auch der in Bruchsal verhungerte Gefangene saß in Einzelhaft und galt als psychisch schwierig und sehr aggressiv. Derzeit gibt es einen einzigen fest angestellten Psychiater in einem baden-württembergischen Gefängnis. Er arbeitet im Vollzugskrankenhaus Hohenasperg. feh