Karlsruhe: 140 Flüchtlinge nach Serbien und Mazedonien abgeschoben

Nach der Ablehnung ihrer Asylanträge sind 140 Flüchtlinge vom Balkan in ihre Herkunftsländer abgeschoben worden. Unter ihnen war auch eine siebenköpfige Roma-Familie aus Freiburg, wie am Mittwoch ein Sprecher des Regierungspräsidiums Karlsruhe zu einem Bericht der «Badischen Zeitung» bestätigte.

Die bulgarische Chartermaschine startete am Dienstagnachmittag vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden nach Serbien und Mazedonien. Von den zwangsweise in ihre Heimatländer zurückgebrachten Menschen waren nach Angaben des Sprechers 57 zuvor in Asylbewerberheimen in Baden-Württemberg. Die übrigen kamen auf dem Wege der Amtshilfe aus anderen Bundesländern. (lsw)