Lampertheim/Ludwigshafen: Bombenentschärfer zufrieden

Es lief genau so, wie es sich die Experten des Kampfmittelräumdienstes vorgestellt hatten: Ein Knall um 21:18 Uhr, der in Lampertheim kaum noch hörbar war, signalisierte akustisch die Sprengung der Bombe. Sie wurde vor einer Woche im Rhein bei Ludwigshafen gefunden und sollte eigentlich morgen entschärft werden. Doch weil sich seit dem Fund der Zünder verändert hatte, wollten die Bombenentschärfer kein Risiko eingehen und entschlossen sich zur sofortigen Sprengung. Also wurde die Bombe rheinabwärts von Ludwigshafen nach Lampertheim transportiert, auf einem Wiesengelände in der Nähe der Nato-Rampe in einem vier Meter tiefen Loch abgelegt und mit 380 Tonnen Sand abgedeckt, um die Druckwelle der Detonation zu lindern. Die Experten zündeten das Weltkriegsrelikt mit 18 Kilo Plastiksprengstoff aus 300 Metern Entfernung. Die Sprengung auf freiem Feld verursachte nach ersten Erkenntnissen keine Schäden. Wir berichten morgen ausführlich in RNF-Life. (mho)