Landau: Auf Ehefrau eingestochen und -getreten: Haft wegen versuchten Mordes

Er stach und trat auf seine Frau ein, bis er sie für tot hielt: Dafür ist ein Mann vom Landgericht Landau unter anderem wegen versuchten Mordes zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter ordneten zudem die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Zuvor muss der 53-Jährige allerdings fünf Jahre Haft absitzen. Er wurde auch wegen schwerer und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft war der Mann am 25. Juli vergangenen Jahres stark angetrunken in die Wohnung der von ihm getrennt lebenden Frau in Bad Bergzabern eingedrungen und hatte mit einem Taschenmesser auf sie eingestochen, um sie zu töten. Nach Ansicht der Ermittler war er verärgert, dass das Jugendamt den vierjährigen Sohn der beiden in der Obhut der Frau beließ und dass er der Wohnung verwiesen worden war. Der Mann soll weiter auf die Frau eingestochen haben – auch als sie flüchtete und in der Hofeinfahrt am Boden lag. Als die Klinge des Messers abfiel, soll er so lange mit seinen mit Stahlkappen verstärkten Arbeitsschuhen auf sie eingetreten haben, bis er sie für tot hielt. Laut Anklage ging er zurück in die Wohnung, holte den Sohn und verließ den Tatort. (lrs/mj)