Landau: Bombe auf Gelände der Landesgartenschau entschärft

Experten haben in Landau erneut eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. „Die Vorarbeit hat länger gedauert, die eigentliche Entschärfung aber nur zehn Minuten“, sagte der Technische Leiter des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz, Horst Lenz.

Sechs Mann seien im Einsatz gewesen. Im Umkreis von 500 Metern hatten nach Angaben der Stadt rund 1500 Anwohner ihre Häuser verlassen müssen. Auch zwei Kitas, mehrere Firmen und ein Supermarkt wurden geräumt. Eine Bahnlinie musste gesperrt werden. Bauarbeiter hatten die 250 Kilogramm schwere US-Fliegerbombe auf dem Gelände der Landesgartenschau 2014 gefunden.

Eine Sprecherin der Stadt sagte, das sei schon der fünfte dort entdeckte Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gewesen. Erst vor zwei Wochen hatte der Kampfmittelräumdienst auf dem Gartenschaugelände eine Bombe unschädlich gemacht. Der neue Sprengkörper wurde nur wenige Meter davon entfernt gefunden.

„Die Evakuierung verlief planmäßig. Die Anwohner sind es ja leider Gottes schon gewohnt“, ergänzte die Sprecherin. Sie waren mit Lautsprecherdurchsagen und mehrsprachigen Handzetteln auf die Evakuierung aufmerksam gemacht worden. (dpa/Bilder: Stadt Landau)