Landau: Landesgartenschau wird wie geplant um ein Jahr verschoben

Jetzt ist es offiziell: Die Landesgartenschau in Landau wird nach mehreren Bombenfunden um ein Jahr auf 2015 verschoben. Dem habe der Ministerrat am Dienstag zugestimmt, teilte das Umweltministerium in Mainz mit. „Sicherheit
geht vor, da machen wir keine Kompromisse“, erklärte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne).
Seit 2010 waren auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne Estienne et Foch fünf Weltkriegsbomben entdeckt und entschärft worden. Die Tiefbauarbeiten wurden im Juli aus Sicherheitsgründen teilweise eingestellt. Das Gebiet wird derzeit auf weitere Bomben untersucht.
Die Verschiebung des Eröffnungstermins auf das Frühjahr 2015 sei aufgrund der Untersuchung des Gartenschaugeländes auf militärische Altlasten zwingend notwendig gewesen, sagte Höfken. Dies ändere aber nichts an der Zielsetzung des Landes, mit der Landesgartenschau die Stadtentwicklung in Landau voranzutreiben. „Ich bin überzeugt davon, dass dieses Großprojekt entscheidende Zukunftsimpulse für die Stadt und die ganze Region setzen wird“, betonte die Ministerin.(lrs)