Landau: Wintershall baut Erdölförderung in der Pfalz weiter aus

Die BASF-Tochter Wintershall baut ihre Erdölförderung in der Pfalz weiter aus: In den kommenden fünf Jahren will das Unternehmen bis zu 50 Millionen Euro in den Standort Landau investieren, wie Deutschland-Chef Andreas Scheck am Freitag im nordhessischen Kassel ankündigte. Es seien noch genügend Ölreserven in den Lagerstätten vorhanden, begründete er den Schritt. „Wir wollen weiter in Infrastruktur, Forschung sowie Produktion investieren und sorgfältig prüfen, wo zusätzliche  Öl-Ressourcen liegen“, sagte der Vorstandsvorsitzende Mario Mehren. Wintershall feiert an diesem Samstag (10. Oktober) gemeinsam mit rund 170 geladenen Gästen das 60-jährige Bestehen des Standortes Landau. Erwartet wird dazu auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Der Branchenriese fördert nach eigenen Angaben derzeit aus den 65 Bohrungen in Landau jährlich rund 20 000 Tonnen Erdöl. In den vergangenen 60 Jahren seien insgesamt rund 4,5 Millionen Tonnen gewonnen worden. Damit sei das Erdölfeld eines der größten im Oberrheintalgraben. Bis heute hat die BASF-Tochter in ihren deutschen Betrieben ungefähr so viel Öl gefördert, wie Saudi-Arabien in 20 Jahren nach Deutschland liefert. (dpa/lrs)