Löwen: Krachendes Aus im Pokal-Halbfinale gegen Flensburg

Die Rhein-Neckar Löwen haben ihre Unglücksserie beim Rewe-Final4-Pokalfinale in Hamburg fortgesetzt. Wie in den Jahren 2014, 2015 und 2016 unterlagen sie im Halbfinale der SG Flensburg-Handewitt – diesmal krachend mit 23:33 (16:18). Vor allem an Kevin Moeller bissen sich die Löwen die Zähne aus, der Flensburger Torwart nagelte nach dem Wechsel seinen Kasten regelrecht zu. Egal, ob Hendrik Pekeler, du Rietz oder Mads Mensah Larsen – an Moeller war kein Vorbeikommen. Zwischen der 31. und 56. Minute gelang der Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen nicht ein einziges (!) Tor. Ex-Nationalspieler Stefan Kretschzmar kritisierte beim Deutschen Meister vor allem „die Kontrolliertheit, die zu Lasten des Feuers, der Leidenschaft ging“.  In der Schlußphase der Begegnung wurden die Löwen fast schon vorgeführt. 10 Tage nach dem Aus in der Champions-League gegen den THW Kiel folgte also der zweite Tiefschlag. Die Löwen waren beim Final4 zum zehnten Mal am Start, erneut kehren sie mit leeren Händen nach Mannheim zurück. (wg)