Lokführerstreik: Leere Bahnhöfe, volle Straßen

Der Lokführerstreik führte im Berufsverkehr auch in der Metropolregion Rhein-Neckar zu leeren Bahnhöfen und Verkehrsbehinderungen auf den Straßen. Ein Großteil der Zug- und S-Bahn-Verbindungen im Südwesten fielen aus. Die Bahn hat einen Notfallplan eingerichtet, etwa ein Drittel der Fernzüge sollen nach Plan fahren. Im Regionalverkehr will die Bahn 50 bis 60 Prozent des regulären Fahrplans aufrechterhalten. Im Fernverkehr sollen mehr als ein Drittel der Züge fahren. Die Mitglieder der Lokführergewerkschaft GDL legen bundesweit ihre Arbeit nieder. Bereits am Dienstag hatte ein Streik im Güterverkehr begonnen, der am Freitagmorgen enden soll. Der Personenverkehr soll bis Donnerstag um 21.00 Uhr bestreikt werden. Zuletzt waren die Lokführer Anfang November in den Ausstand getreten. dpa/feh