Ludwigshafen: BASF-Arbeiter starb durch „Verkettung unglücklicher Umstände“

Die Polizei hat ein Zwischenergebnis zum Tod eines Arbeiters auf dem Gelände der BASF am 15. Oktober bekannt gegeben. Dem zufolge führte eine Verkettung unglücklicher Umstände zum Tod des 58-Jährigen. Der Mann habe einen Filter an einer Sprühtrocknungsanlage gewechselt. Aufgrund eines Netzwerkausfalls Ende September sei es zu einer Beeinträchtigung des Systems gekommen, das für die Stickstoffzufuhr verantwortlich ist. Dies habe zu Folge gehabt, dass unkontrolliert Stickstoff austreten konnte. Dabei vergiftete sich der Mann mit dem Gas. Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Ludwigshafen ermitteln noch, in wie weit ein Fremdverschulden in Betracht kommt.