Ludwigshafen: BASF baut Anlage für Zwischenprodukte im Stammwerk

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will seine Marktstellung bei bestimmten Zwischenprodukten – sogenannten Spezialaminen – mit einer neuen Anlage im Werk Ludwigshafen stärken. Die Einrichtung soll Ende 2015 in Betrieb gehen und eine Jahreskapazität von rund 12 000 Tonnen haben, wie die BASF am Mittwoch in Ludwigshafen mitteilte. Mit einer Anlage dieser Größenordnung könne man die ganze Welt von einem Standort aus versorgen, sagte eine Sprecherin. Tatsächlich sollen damit aber vor allem Kunden in Europa beliefert werden.
Amine werden vor allem in der Bau-, Automobil-, Pflanzenschutzmittel-und Pharma-Industrie verwendet. Die BASF,  die die Zwischenprodukte auch in Schwarzheide in der Lausitz, Antwerpen (Belgien) und Geismar (USA) herstellt, ist nach eigenen Angaben weltweit führend bei diesen Zwischenprodukten. Zur Höhe der Investition in Ludwigshafen und zur Frage, ob damit neue Stellen entstehen, machte das Unternehmen keine Angaben.(dpa/lrs)