Ludwigshafen: BASF bestätigt Gespräche über Fusion des Öl- und Gasgeschäfts mit Dea

Der Chemiekonzern BASF prüft eine Zusammenlegung seines Öl- und Gasgeschäfts Wintershall mit dem Konkurrenten Dea des russischen Milliardärs Mikhail Fridman. Das Unternehmen bestätigte entsprechende Gespräche. BASF würde bei einer Fusion die Aktienmehrheit an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen halten, erklärten die Ludwigshafener.
Mittelfristig wäre ein Börsengang der neuen Gesellschaft eine Option. Ob es zu einer Fusion kommt, ist allerdings nicht sicher: Der Ausgang der Gespräche sei offen, so BASF. Das fusionierte Unternehmen, das zwei der größten Öl- und Gaskonzerne Deutschlands vereinen würde, könnte mit mehr als 10 Milliarden Euro bewertet werden, hiess es. dpa/feh