Ludwigshafen: BASF gelassen – nicht mehr weltgrößter Chemiekonzern

Der Chemiekonzern BASF hat sich angesichts der Fusion der Konkurrenten Dupont und Dow Chemical zur weltweiten Nummer eins gelassen gezeigt. „Wir sehen keine signifikante Überschneidung in Bezug auf das kombinierte Portfolio von Dow und Dupont verglichen mit BASF“, teilte das Unternehmen, das bislang der weltgrößte Chemiekonzern ist, am Freitag in Ludwigshafen mit. BASF habe eine starke Position in der Chemieindustrie und belege in 70 Prozent ihrer Geschäftsfelder einen der ersten drei Plätze.
Das Unternehmen werde seine unter anderem auf Innovationen und Expansion in Wachstumsmärkte ausgerichtete Strategie beibehalten mit dem Ziel, bei Umsatz und Ergebnis stärker zu wachsen als die globale Chemieproduktion. Vor allem bei Pflanzenschutz habe BASF eine gute Innovations-Pipeline und eine relevante Unternehmensgröße, um erfolgreich am Markt zu sein. Den Zusammenschluss selbst wollte BASF nicht kommentieren.(dpa)