Ludwigshafen: BASF hilft der WHO im Kampf gegen Malaria

Der Ludwigshafener Chemie-Riese BASF hat von der Weltgesundheitsorganisation WHO eine Empfehlung für ein insektidzides Moskitonetz auf Chlorfenapyr-Basis erhalten. Der Wirkstoff ist nach Unternehmensangaben eine vollkommen neue Klasse zur Bekämpfung von Moskitos im öffentlichen Raum. Das Netz ist im Vergleich zu älteren Produkten auch gegen resistente Moskitos wirksam und tötet sie. Die WHO erhofft sich einen Rückgang von Malaria-Erkrankungen, vor allem in Afrika. Alle zwei Minuten stirbt auf der Welt ein Kind an Malaria und jährlich infizieren sich mehr als 200 Millionen Menschen neu. Bis das Produkt einsatzfähig und die strengen Richtlinien der WHO erfüllte, forschte die BASF mehr als zehn Jahre gemeinsam mit anderen Einrichtungen. Wie es heißt, ist die Empfehlung der WHO seit mehr als 30 Jahren die erste im Bereich Insektizide. (mj)