Ludwigshafen: BASF lagert Rechenzentren zu Hewlett-Packard aus

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF will beim Betrieb seiner beiden Rechenzentren sparen und lagert sie deshalb zum Computer-Konzern Hewlett-Packard aus. Das Unternehmen wird sich künftig auch weltweit um den Betrieb von BASF-Serverräumen und Niederlassungen der in Ludwigshafen ansässigen Zentren kümmern, wie der Chemieriese am Montag mitteilte. Damit soll auch der Schutz vor Hackern verbessert werden.
In diesem Zusammenhang sollen weltweit 100 Mitarbeiter der BASF zu dem Computer-Konzern wechseln, 80 davon aus Ludwigshafen. Sie sind unter anderem für Bereitstellung, Betrieb und Überwachung von Servern und Backupsystemen sowie für Dienstleistungen im Bereich Netzwerk
zuständig. Die 80 aus Ludwigshafen arbeiten bislang für die BASF Business Services GmbH, die am Standort 1600 Mitarbeiter beschäftigt.

Durch die Ausgliederung der Rechenzentren könnten die Dienstleistungen flexibler an den Bedürfnissen der BASF-Gruppe ausgerichtet und zu wettbewerbsfähigen Konditionen erbracht werden, sagte Chef der BASF-Sparte Information Services & Supply Chain Operations, Robert Blackburn. „Außerdem werden wir mit diesem neuen Modell die Cyber-Sicherheitsmaßnahmen stärken.“ Mit der Umsetzung soll noch im Dezember begonnen werden. (dpa/lrs)