Ludwigshafen: BASF nach Gewinn- und Umsatzsprung mit gebremsten Wachstum

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF verlangsamt im laufenden Jahr das Wachstum. Beim Umsatz werde 2018 ein Plus von bis zu 5 Prozent angestrebt – nach einem Zuwachs von 12 Prozent im vergangenen Jahr, wie das Dax-Unternehmen am Vormittag in Ludwigshafen mitteilte. Beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen und Steuern rechnet
BASF mit einem Plus von bis zu 10 Prozent. 2017 hatte BASF dank gut laufender Geschäfte mit Chemikalien beim
Gewinn einen kräftigen Sprung nach vorn gemacht. Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 32 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro. Nach Steuern und Anteilen Dritter verdiente BASF rund 6,1 Milliarden Euro und damit die Hälfte mehr als im Vorjahr. Der Umsatz legte um 12 Prozent auf 64,5 Milliarden Euro zu. Nach dem Gewinnsprung soll etwas mehr Geld an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Die Dividende soll um 10 Cent auf 3,10 Euro
erhöht werden, BASF hatte bereits im Januar die wichtigsten Eckdaten für 2017 vorgelegt. (dpa/cal)