Ludwigshafen: BASF verhandelt nach verunreinigten Kunststoffen über Entschädigungen

In der Affäre um ein verunreinigtes BASF-Kunststoffprodukt für Matratzen und Autositze verhandelt der Chemiekonzern über mögliche Entschädigungen. Vorstandschef Kurt Bock hatte den Schaden im Oktober auf einen zweistelligen Millionenbetrag beziffert. Ob darin auch mögliche Entschädigungszahlungen enthalten sind, war zunächst nicht bekannt.
BASF hatte im August und September knapp 6900 Tonnen des mit Dichlorbenzol verunreinigten Kunststoffes produziert. Ein Großteil der ausgelieferten Produkte ist bereits zurückgeholt oder entsorgt worden, sagte ein Sprecher. Dichlorbenzol ist krebserregend, der Kunststoff selbst allerdings ist nicht gesundheitsgefährdend, das bestätigte eine Untersuchung. /nih