Ludwigshafen: Filmkunstpreis geht an „Vergiss mein ich“

Der mit 50.000 Euro dotierte Filmkunstpreis des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen ist gestern Abend an den Film „Vergiss mein ich“ von Regisseur Jan Schomburg gegangen. Die Jury begründete ihre Entscheidung unter anderem mit den Worten: „Durch seine Schauspieler, die Bildgestaltung und die Musik hält der Film eine Intensität, die wir mit grosser Freude auszeichnen möchten.“ In dem Film geht es um eine junge Frau, die durch eine unbemerkte Hirnhautentzündung ihr Gedächtnis verloren hat und ihre elementarsten Gefühle nicht mehr kennt. Die Jury weiter: „Verliert ein Mensch das, was man die Persönlichkeit nennt, kommt ihm sein Selbst abhanden und seiner Umgebung das Gegenüber. Dem Regisseur Jan Schomburg ist es mit ‚Vergiss mein ich‘ gelungen, aus dieser Hypothese einen sinnlichen Film zu machen.“

Nach Angaben der Veranstalter endete die 10. Auflage des Festivals mit einem neuen Besucherrekord. Wie es auf der Webseite des Festivals heißt, hätten an 19 Festivaltagen 78.000 Zuschauer die Vorstellungen in der Zeltstadt am Ludwigshafener Rheinufer besucht. (rk)