Ludwigshafen: Großkontrolle in Bussen und Bahnen

Eine Schwarzfahrerquote von gerade mal fünf Prozent: Das ist das Ergebnis einer Großkontrolle in Ludwigshafen. Wie die Polizei mitteilt, prüfte sie zusammen mit den Rhein-Neckar-Verkehrsbetrieben (RNV) am Mittwochnachmittag rund 4300 Menschen an der Haltestelle Hans-Warsch-Platz im Stadtteil Oggersheim.  23 Fahrausweisprüfer, 9 Service- und Sicherheitskräfte der RNV sowie 21 Beamte waren im Einsatz. Geprüft wurde in 59 Bussen und 49 Straßenbahnen. Die Kontrolle betraf Verbindungen in alle Richtungen.

Ohne gültigen Fahrausweis waren 216 Personen unterwegs.

Darüber hinaus machte die Polizei aber noch weitere „Entdeckungen“: Ein Verstoß gegen das Waffengesetz und zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Eine vermisste Jugendliche wurde aufgegriffen und in die Obhut ihres Vaters übergeben. Bei einem Fahrgast wurde ein gestohlenes Mobiltelefon sichergestellt. Eine weitere Person war durch die Staatsanwaltschaft zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Außerdem wurden zwei Fahrgäste erkennungsdienstlich behandelt, sie gaben eine Speichelprobe ab.

Ziel der Zusammenarbeit zwischen RNV und Polizei war den Angaben zufolge auch, das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste zu stärken und somit einen zusätzlichen Beitrag im Bereich der Sicherheit des Personennahverkehrs zu leisten. (wg)