Ludwigshafen: Grundwassersanierung geht in Runde zwei

Die Technischen Werke Ludwigshafen und die BASF gehen gegen verunreinigtes Grundwasser vor.
Wie es heißt, soll durch Sanierungsmaßnahmen verhindert werden, dass sich belastetes Grundwasser weiter ausbreitet und die Trinkwassergewinnung beeinflusst. Im zweiten Schritt der Maßnahme soll ab 2017 eine 500 Meter lange Dichtwand gebaut werden, die als sogenannte Strömungsbarriere wirken soll. Ergänzend wird, wie es heißt, belastetes Grundwasser erfasst, gereinigt und über die städtische Kanalisation zur Kläranlage der BASF geleitet. Im ersten Schritt wurde nach Stadtangaben bereits seit 2013 die mit Deponiegasen belastete Bodenluft abgesaugt. Der Grundwasserschaden vor allem in den Stadtteilen Maudach und Oggersheim sei auf die Ablagerung von Werksmüll der BASF in den Jahren 1955 bis 1966 zurückzuführen. Baubeginn ist für November 2016 geplant – die Kosten werden auf rund 2,7 Millionen Euro geschätzt. Der Ludwigshafener Stadtrat entscheidet am 4. Juli über die Maßnahme.