Ludwigshafen: LSC streitet mit „Anpfiff ins Leben“

Anpfiff ins Leben hat sein Jugendförderzentrum in Ludwigshafen vorläufig geschlossen. Zwischen der Initiative und dem Partnerverein Ludwigshafener SC sei kein normaler Arbeitsbetrieb mehr möglich, sagte Anpfiff-Chef Anton Nagl. Der LSC stehe nicht hinter dem ganzheitlichen Konzept der Jugendarbeit, denke nur an seine erste Fußball-Mannschaft und beleidige die Anpfiff-Mitarbeiter. LSC-Vorstand Walter Winkelmann wies die Vorwürfe als unsinnig zurück. Er bestätigte aber, dass es wegen des A-Jugend-Trainers schon länger Spannungen gebe. Für die Schließung habe er kein Verständnis. Ludwigshafen ist einer von insgesamt acht Anpfiff-Standorten in der Region. Seit 2008 werden hier mehr als 400 Jugendliche betreut. Das jährliche Budget beläuft sich auf 300 000 Euro. (rnf)