Ludwigshafen: Luftmessungen nach Explosionsunglück eingestellt

Ludwigshafen stellt ab heute die Messfahrten wegen der Explosion bei der BASF am 17.Oktober in den Nördlichen Stadtteilen ein. An der Unglücksstelle im Landeshafen Nord seien mittlerweile die Flüssiggasleitungen im betroffenen Rohrgraben geleert, teilt die Stadt mit. Im Auftrag des Bereichs Umwelt hatte die Feuerwehr dort seit dem 20. Oktober vorsorglich alle sechs Stunden Luftmessungen mit so genannten ABC-Erkundungsfahrzeugen durchgeführt, um potentielle Gefahren für die Bevölkerung auszuschließen.

Lediglich unmittelbar nach dem Explosionsunglück waren am 17. und 18. Oktober erhöhte Messwerte im unmittelbaren Bereich des Unfallortes auf dem Werksgelände und angrenzenden Gewerbegebiet Nachtweide festgestellt worden. Alle weiteren Messungen zeigten den Angaben zufolge keine erhöhten Werte. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Darüber hatte die Stadtverwaltung zuletzt am 7. November in der Sondersitzung des Stadtrates unterrichtet. Informationen gibt es dazu auf der Homepage der Stadt unter www.ludwigshafen.de/buergerservice.(mf)