Ludwigshafen: Messerstecher von sieben Polizei-Kugeln getroffen

Nach den tödlichen Schüssen eines Polizisten auf einen Messerstecher Anfang Mai in Ludwigshafen hat die Staatsanwaltschaft erste Ermittlungsergebnisse vorgelegt. Wie berichtet, attackierte am 4. Mai zur Mittagszeit ein 42jähriger Mann auf dem Berliner Platz einen Streifenpolizisten grundlos und ohne Vorwarnung. Der Beamte wurde schwer verletzt. Sein Kollege feuerte mit der Dienstwaffe auf den Angreifer. Wie es heisst, schoss er zehn mal. Sieben Kugeln trafen den 42jährigen. Er sei infolge des starken Blutverlustes gestorben. Warum er den Polizisten angriff, konnte nicht geklärt werden. In dem Ermittlungsverfahren gegen den Polizisten, der von der schusswaffe Gebrauch machte, prüft die Staatsanwaltschaft nach eigenen Angaben jetzt die Frage, warum zehn Schüsse abgegeben worden seien. Wie es weiter heisst, hätten die Streifenbeamten zum Zeitpunkt der Tat keine stichsicheren Schutzwesten getragen. Dies sei aber auch nicht zwingend erforderlich. (mho)