Ludwigshafen: Produktaustritt bei BASF in den Rhein

Bei der BASF sind gestern anderthalb Tonnen eines als schwach wassergefährdend eingestuften Stoffes in den Rhein gelangt. Die genaue Ursache werde noch ermittelt, teilt das Unternehmen mit. In der Pressemitteilung heißt es wörtlich:

„Aus einem Betrieb im Werksteil Nord der BASF SE in Ludwigshafen gelangten gestern, 04. Mai 2013, rund 1,5 Tonnen N- Methyldiethanolamin über den Ausfluss der Kläranlage in den Rhein. Die genaue Ursache wird noch ermittelt. N-Methyldiethanolamin kommt als Vorprodukt unter anderem in der Textilindustrie oder bei der Herstellung von Farbstoffen zur Anwendung. Die Chemikalie ist als schwach wassergefährdend (Wassergefährdungsklasse 1) eingestuft und ist gut biologisch abbaubar. N-Methyldiethanolamin ist im Sicherheitsdatenblatt folgendermaßen gekennzeichnet:

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Die zuständigen Behörden sind informiert. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat vorsorglich eine Rheininformation an die Rheinanlieger herausgegeben.“ (rk)