Ludwigshafen: Tödlicher Unfall auf der A61

Bei einem Unfall auf der A61 bei Ludwigshafen ist am frühen Nachmittag ein der Beifahrer in einem Cabrio getötet worden. Der Fahrer überlebte schwer verletzt.

Wie die Polizei berichtet, waren der 67 Jahre alte Fahrer und sein 79-jähriger Beifahrer auf der Rückreise vom Urlaub in der Schweiz nach Hause an den Niederrhein. Bei Ludwigshafen-Ruchheim sei das Auto beim Wiedereinscheren auf gerader Strecke erst auf den unbefestigten Standstreifen und dann weiter in eine Böschung gefahren. Der Wagen verkantete im Böschungsgraben und überschlug sich mehrfach über einen angrenzenden asphaltierten Feldweg. Dann traf das Auto eine Baumgruppe, wurde etwa fünf Meter hoch in die Luft geschleudert und fiel – auf dem Kopf stehend – zu Boden. Beim Aufprall starb der Beifahrer unmittelbar.

Der Fahrer wurde schwerst verletzt aus dem Auto gerettet, von Notärzten versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Inzwischen sei der 67-Jährige außer Lebensgefahr, so die Polizei.

Unfallzeugen, die das Geschehen beobachtet hatte, erlitten einen Schock und mussten behandelt werden. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von 60.000 Euro. Die Richtungsfahrbahn Koblenz musste zunächst voll gesperrt werden. Gegen 14:30 Uhr wurde ein Fahrstreifen wieder frei gegeben. Es bildete sich ein Stau von 17 Kilometern Länge. Da zu Beginn über die tatsächliche Insassenzahl des Cabriolets keine gesicherte Kenntnis bestand, wurde ein größeres Busch- und Baumareal von der Feuerwehr und einem Personenspürhund der Rettungshundestaffel des ASB Ludwigshafen abgesucht. (rk/pol, Bild: Polizei Ruchheim)