Magdeburg/Speyer: Schad setzt auf Ökumene

Die Feiern zum 500. Jahrestag der Reformation sieht der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad als „Auftakt zu neuen, unverkrampften ökumenischen Anstrengungen“. Er erhoffe sich trotz aller Verschiedenheit einen „differenzierten Konsens“ mit dem Vatikan, der das Kirche-Sein des jeweils anderen anerkenne. Wie die Evangelische Kirche der Pfalz am Samstag mitteilte, erstattete Schad bei einer gemeinsamen Tagung der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) und der Union Evangelischer Kirchen (UEK) Bericht zum Stand der Ökumene sowie zu Gesprächen mit dem Vatikan. Bei diesen Gesprächen gehe es unter anderem um das Thema der Kirchengemeinschaft. Von Fehlurteilen und Feindbildern der Vergangenheit müsse man sich verabschieden, stattdessen solle die Freude an der Ökumene gestärkt werden, erklärte Schad laut einer Mitteilung. (dpa)