Mannheim: Angeklagter gesteht tödliche Messerattacke auf Kioskbesitzer

Zu Prozessbeginn wegen Mordes an einem Kioskbesitzer in Mannheim hat der Angeklagte die Tat gestanden. Er habe mehrfach mit einem Messer auf sein Opfer eingestochen, gab der 30-Jährige in einer schriftlichen Erklärung an, die am Mittwoch vor dem Mannheimer Landgericht verlesen wurde. Er sei von einer Bekannten zu der Tat angestiftet worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, den Kioskbesitzer Anfang März bei einem versuchten Raubüberfall erstochen zu haben. Demnach wollte der Angeklagte den Inhaber kampfunfähig machen, um dessen Einnahmen zu stehlen. Dabei soll er von Anfang an billigend den Tod des Opfers in Kauf genommen haben. Als ein Kunde in den Laden kam,
floh der Angreifer ohne Beute. Polizisten nahmen den 30-Jährigen wenig später in der Nähe des Tatorts fest. (dpa/lsw)