Mannheim: Anhörungsverfahren Ertüchtigung östliche Riedbahn beginnt voraussichtlich im September

Das förmliche Anhörungsverfahren für die Baumaßnahmen an der östlichen Riedbahn beginnt voraussichtlich im September 2017. Das teilt das Regierungspräsidium Karlsruhe mit. In Mannheim sollen unter anderem die Eisenbahnüberführungen über die Wilhelm-Varnholt-Allee, die Seckenheimer Landstraße und das Paul-Martin-Ufer sowie das westliche Streckengleis auf einer Länge von rund zwei Kilometern erneuert werden. Ferner ist vorgesehen, den S-Bahn-Haltepunkt Mannheim-Neuostheim neu zu errichten und eine Lärmschutzwand auf der Ostseite der Bahnstrecke zu erstellen.

Das dafür notwendige Planfeststellungsverfahren wurde von der DB Netz AG bereits vor geraumer Zeit beim Eisenbahn-Bundesamt beantragt. Nachdem die DB Netz AG zwischenzeitlich Fragen im Zusammenhang mit geplanten ökologischen Kompensationsmaßnahmen in Römerberg und Weisenheim am Sand geklärt hat, kann das Anhörungsverfahren nach Angaben der Behörde nun gestartet werden. Da sich bereits im Vorfeld gezeigt hat, dass das Verfahren auf reges Interesse der Anwohner stößt, hat sich das Regierungspräsidium als Anhörungsbehörde mit der DB Netz AG darauf verständigt, die Offenlage nicht in den Sommerferien vorzunehmen.(mf)