Mannheim: Bilfinger fordert Schadenersatz von früheren Vorständen

Der Industriedienstleister Bilfinger verlangt Schadenersatz von früheren Vorständen. Allen Vorstandsmitgliedern, die zwischen 2006 und 2015 amtierten, aber vor 2015 in das Gremium eintraten, werden Pflichtverletzungen vorgeworfen, wie es in Mannheim in einer Pflichtmitteilung an die Börse hieß. Die fraglichen Vorgänge fielen in die Amtszeit der Vorstandsvorsitzenden Herbert Bodner (1999 bis 2011 sowie 2014/15) und Roland Koch (2011 bis 2014), dem früheren hessischen Ministerpräsidenten. Unklar war zunächst, welche Summe das Unternehmen von welchem der insgesamt zwölf beschuldigten Manager verlangen wird. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur beziffert Bilfinger den Schaden auf rund 100 Millionen Euro. dpa/feh