Mannheim: Buga-Pläne konkreter

Die Pläne für die umstrittene Mannheimer Bundesgartenschau (Buga) im Jahr 2023 werden konkreter. Die Ergebnisse der vier Planungsgruppen seien gut und vernünftig, erklärte Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) am Samstag nach einer Präsentation. In den Gruppen sind auch Bürger vertreten. Im vergangenen September hatten sich die Mannheimer mit hauchdünner Mehrheit für eine Bundesgartenschau ausgesprochen. Vor allem um die Einbeziehung des Landschaftsschutzgebietes Feudenheimer Au hatte es Streit gegeben – neben dem Argument der Gegner, die Buga sei zu teuer. Noch immer gibt es viele Kritiker. Die Ergebnisse der Planungsgruppen sollen als Beratung für die Kommunalpolitiker im Gemeinderat herangezogen werden, erklärte Kurz. „Soweit er davon abweichen will, hat er dies zu begründen. Ich gehe aber davon aus, dass er sie weitgehend übernimmt.“ Die vier Gruppen hatten seit Oktober vergangenen Jahres daran gearbeitet, die Buga-Pläne zu konkretisieren. Der Stadt zufolge gab es dabei „durchaus auch heftige Diskussionen“. Über die einzelnen Punkte sei demokratisch abgestimmt worden. Wir berichten am Montag in RNF-Life über das Buga-Forum. (rnf).