Mannheim: Erfolgreiche Schillertage

Mit rund 21.000 Besuchern und einer Auslastung von 90,2% sind die Mannheimer Schillertage zu Ende gegangen. Die  Veranstaltungen seien meist ausverkauft gewesen, teilte das Nationaltheater als Veranstalter mit. Die Besucherzahl liege auf dem Niveau der letzten Schillertage vor zwei Jahren. Die 18. Internationalen Schillertagen standen unter dem Motto „Geschlossene Gesellschaft“. An neun Tagen vom 12. bis 20. Juni standen an den Spielstätten des Nationaltheaters, der Alten Feuerwache, dem TiG7 und der Benjamin Franklin Village insgesamt zehn Gastspiele, zwei Auftragsproduktionen, fünf Deutsche Erstaufführungen, zwei Eigenproduktionen und insgesamt über 100 Einzelveranstaltungen auf dem Programm. Dazu zählten fünf deutsche Erstaufführungen aus dem afrikanischen Raum. Auf dem sonst für Publikum nicht zugänglichen Gelände der Benjamin Franklin Village waren zeitgenössische afrikanische Performance-, Tanz-, Theater- und Filmkunst zu sehen. Zu Gast waren unter anderem der Produzent, Autor und Regisseur Nico Hofmann und die Schauspieler Walter Sittler, Christoph Maria Herbst und Corinna Harfouch, die in White Rabbit Red Rabbit mit einem ihnen vorher unbekannten Text die Zuschauer durch Improvisation unterhielten sowie Ulrich Matthes, der nach Angaben des Nationaltheaters mit einer Lesung von Schiller-Balladen nach nur wenigen Minuten die Zuschauer in seinen Bann zog und lang anhaltenden Applaus erntete. (mho)