Mannheim: Ermittlungen gegen Meese eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat ihre Ermittlungen gegen den Künstler Jonathan Meese eingestellt. Meese zeigte bei einer Performance im Rahmen der Schillertage am Nationaltheater im Juni wiederholt den Hitlergruß. Außerdem stellte er eine Gummipuppe zur Schau, auf die er ein Hakenkreuz gemalt hatte. Wie es heißt, seien die Grenzen der im Grundgesetz garantierten Kunstfreiheit nicht überschritten worden. Weiterhin habe Meese den Hitlergruß mit der stereotypen Verwendung in den Bereich des Lächerlichen gezogen. (asc)