Mannheim: Fuchs Petrolub profitiert von Zukäufen und schwachem Euro

Der Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub hat auch im zweiten Quartal von der Euro-Schwäche profitiert. Zudem wirkten sich Zukäufe in der Region Asien-Pazifik und Afrika positiv aus. Aber auch die Geschäfte in Europa vor allem in England, Deutschland und Russland liefen besser. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von April bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,9 Prozent auf 89,9 Millionen Euro, wie die im MDax notierte Gesellschaft am Dienstag in Mannheim mitteilte. Unter dem Strich blieb ein Gewinn in Höhe von 61,9 Millionen Euro. Das waren fast 10 Millionen Euro mehr als im zweiten Quartal 2014. Der Umsatz kletterte um 11,5 Prozent auf 515 Millionen Euro. Damit stiegen die Erlöse in den ersten sechs Monaten zum ersten Mal in der Firmengeschichte in einem Halbjahr knapp über die Milliarde-Euro-Schwelle. Im Gesamtjahr soll der Umsatz aus eigener Kraft weiterhin auf Höhe des Vorjahreswertes oder knapp darüber liegen. Inklusive der jüngsten Übernahmen rechnen die Mannheimer mit Zuwächsen im mittleren einstelligen Bereich. Beim Ebit und Überschuss peilt Fuchs Petrolub ein Plus im höheren einstelligen Prozentbereich an. (dpa/lsw)