Mannheim: Gemeinderat entscheidet über Zuschüsse für Zuwanderer

Der Mannheimer Gemeiderat entscheidet über weitere Mittel für die Intergration von Zuwanderern aus Bulgarien und Rumänien. Im Doppelhaushalt 2018/2019 sind insgesamt 850.000 Euro für Sachmittel und Personal vorgesehen. Ende 2016 waren rund 9.700 Bulgaren ud Rumänen in Mannheim gemeldet. Die kontinuierlich steigende, hohe Zahl an EU-Binnenzuwanderern stelle die Stadtgesellschaft auch weiterhin vor große Herausforderungen, heißt es in der Beschlussvorlage. Es gelte der Anonymisierung des Wohnumfelds, der Verbreitung von Ausbeutungsstrukturen und Vermietung von sogenannten Problemimmobilien entgegenzuwirken. Das gelte vor allem für die Neckarstadt-West, die Innenstadt und Jungbusch, wo mehr als die Hälfte der EU-Zuwanderer leben. Daneben habe sich der Zuzug in die Stadtteile Rheinau, Waldhof, Neckarau und Käfertal auf teilweise weit über 500 Personen verdoppelt. (mf)