Mannheim: Ingenieur verkauft illegale Geräte an Iran

Weil er illegal Nachrichten- und Satellitentechnik in den Iran geliefert haben soll, steht ein Deutsch-Iraner aus Mannheim jetzt vor Gericht. Der 54jährige Ingenieur und Geschäftsmann behauptet, vom Iran erpresst worden zu sein. Die gelieferten Geräte seien auch für militärische Zwecke geeignet gewesen. Auftraggeber waren das iranische Verteidigungsministerium und mehrere staatliche Beschaffungsfirmen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Sie geht von zwanzig Fällen aus bei einem Umsatz von rund 1,8 Millionen Euro. Dem Angeklagten droht eine mehrjährige Haftstrafe. (aha)