Mannheim: Keine absolute Mehrheit bei OB-Wahl, zweiter Wahlgang am 5. Juli

Die Oberbürgermeisterwahl in Mannheim ist ohne einen Sieger zu Ende gegangen. Keiner der Kandidaten konnte die absolute Mehrheit bei der Abstimmung am Sonntag erreichen, wie die Stadt mitteilte. Am 5. Juli wird es einen zweiten Wahlgang geben.

Amtsinhaber Peter Kurz (SPD) erhielt nach dem vorläufigen Endergebnis 46,8 Prozent der Stimmen. CDU-Kontrahent Peter Rosenberger (CDU) kam auf 33,8 Prozent der Stimmen. Christopher Probst von der Freien Wähler Mannheimer Liste kam auf 15,9 Prozent, Christian Sommer von der Satirepartei Die Partei auf 3,3 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbeteiligung lag lediglich bei 30,7 Prozent – 2007 waren es noch 36,6 Prozent. Rund 71 200 von 235 000 wahlberechtigten Mannheimern gaben eine gültige Stimme ab. «Es ist schade, dass die Wahlbeteiligung nicht so hoch war und nicht so viele Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit genutzt haben, mit ihrer Wahl direkten Einfluss auf die Kommunalpolitik zu nehmen», betonte Wahlleiter Christian Specht.

Bei der Neuwahl am 5. Juli entscheidet dann die einfache Stimmenmehrheit. Gewinnt Peter Rosenberger die OB-Wahl, wäre er der erste CDU-Oberbürgermeister in Mannheim seit 1948. (lsw)