Mannheim: Kioskbesitzer erstochen – Mann steht wegen Mordes vor Gericht

Ein 30-Jähriger soll bei einem versuchten Raubüberfall einen Kioskbesitzer erstochen haben und muss sich ab Mittwoch wegen Mordes vor dem Landgericht Mannheim verantworten. Ihm wird vorgeworfen, Anfang März mit einem Springmesser auf den 48-jährigen Geschäftsmann losgegangen zu sein,
der kurze Zeit später an den Stichverletzungen starb. Laut Staatsanwaltschaft wollte der Angeklagte den Inhaber kampfunfähig machen, um dessen Einnahmen zu stehlen. Dabei soll er von Anfang an
billigend den Tod des Opfers in Kauf genommen haben. Als ein Kunde in den Laden kam, floh der Angreifer ohne Beute. Polizisten nahmen den 30-Jährigen wenig später in der Nähe des Tatorts fest. (dpa/lsw)