Mannheim: Langsam Normalität nach Hygieneskandal im Uniklinikum

Nach dem Hygieneskandal scheint langsam wieder Normalität am Mannheimer Uniklinikum einzukehren. Wie es heisst, liege die Operations-Kapazität liege in den allermeisten Bereichen inzwischen auf dem Niveau der Vorkrisenzeit. Im Oktober 2014 waren Hygienemängel in dem Krankenhaus ans Licht gekommen. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Zahl der Operationen wurde drastisch reduziert. Einschränkungen gibt es einer Sprecherin zufolge allerdings noch bei den Eingriffen mit flexiblen Endoskopen, die etwa für Magen- und Darmspiegelungen eingesetzt werden. Bei den Geräten handelt es sich um schlauchartige Untersuchungsinstrumente mit Minikameras. Hier gebe es zurzeit rund 20 Eingriffe am Tag, etwa die Hälfte des Normalniveaus, sagte die Sprecherin. Das Klinikum investiere in den Bau einer zweiten zentralen Sterilisations-Einheit. Die Bauarbeiten sollen im Sommer abgeschlossen sein. Dann werde auch die ursprüngliche Anzahl der Eingriffe mit flexiblen Endoskopen wieder erreicht. (dpa/cag)