Mannheim: Neben Frankfurt Opernhaus des Jahres

Die „Opernhäuser des Jahres“ stehen in Frankfurt und Mannheim. In einer Umfrage der Fachzeitschrift „Opernwelt“ nannte eine Mehrheit der 50 befragten Kritiker aus Europa und den USA die beiden Opernhäuser jeweils am häufigsten. Dabei lobten sie die innovativen Spielpläne sowie die konsequente Entwicklung der Ensembles. Auch die Oper Stuttgart wurde mehrfach genannt, unter anderem für
Wolfgang Rihms Kammeroper „Jakob Lenz“, die als Regiearbeit von Andrea Breth „Aufführung des Jahres“ wurde. Das teilte die „Opernwelt“-Redaktion am Mittwoch in Berlin mit. „Sänger des Jahres“ ist der österreichische Bariton Georg Nigl für seine Interpretation der Titelpartie von Rihms „Jakob Lenz“. Für ihren Auftritt in Alban Bergs „Lulu“ an der Bayerischen Staatsoper wird die Sopranistin Marlis Petersen als „Sängerin des Jahres“ gekürt, bereits zum dritten Mal nach 2004 und 2010. Nach München geht auch der Dirigenten-Titel: Kirill Petrenko, Chef des Bayerischen Staatsorchesters, wird damit bereits zum vierten Mal ausgezeichnet. Sein Ensemble wurde auch „Orchester des Jahres“, knapp
vor Daniel Barenboims Staatskapelle Berlin. Für seine erste Puccini-Inszenierung – „Manon Lescaut“ in München – ist Hans Neuenfels „Regisseur des Jahres“. (dpa)