Mannheim: Neue Erkenntnisse zu Zugunglück

Rund zweieinhalb Monate nach dem Zugunglück von Mannheim mit 35 Verletzten hat der Lokführer des beteiligten Güterzugs sein Schweigen gebrochen. Der Mann habe Fehler eingestanden, sagte ein Sprecher der Mannheimer Staatsanwaltschaft. Er habe ausgesagt, ein Haltesignal übersehen zu haben. Der Zug sei dann automatisch zwangsgebremst worden. Wie es heißt sei der Lokführer davon ausgegangen, dass er zu Unrecht zwangsgebremst wurde. Daher sei er trotzdem wieder angefahren. Der Verdacht der Ermittler hatte sich nach dem Unfall schnell gegen den Lokführer gerichtet. Der von ihm gelenkte Güterzug rammte einen Eurocity der Bahn. Zwei Waggons mit 110 Menschen kippten um. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an.