Mannheim: Polizeigewerkschafter Mohr ohrfeigt Politik

An Silvester werden viele Polizisten zusätzlich im Einsatz sein. In Köln sind rund um den Bahnhof weit über 1500 Einsatzkräfte geplant. Auch das Polizeipräsidium Mannheim hat weitere Polizisten sowie seine zwei Einsatzzüge (Mannheim und Heidelberg) zusätzlich in den Dienst geholt. Bereits genehmigte Freigesuche wurden gestrichen, heißt es in einer Mitteilung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Mannheim. Die dienstlichen Modalitäten des Jahreswechsels, eine Reaktion auf die Kölner Silvesterereignisse vor 12 Monaten, nimmt Mannheims GdP-Chef Thomas Mohr zum Anlass, der Politik eine krachende Ohrfeige zu verpassen.

„Ich kenne die Einstellung meiner Kolleginnen und Kollegen zum Polizeiberuf und jeder wird (…), wie im täglichen Dienst, sein Bestes für die Bürgerinnen und Bürger geben, damit sie sich sicher fühlen.“, so Mohr. „Aber ganz bestimmt nicht für eine Politik, die Polizisten weder wertschätzt, nicht gut ausrüstet und jahrelang durch Reduzierung geschwächt hat!“, so Mohr weiter. Bundesweit wurden den Angaben zufolge über 16.000 und in Baden-Württemberg 1500 Stellen abgebaut,

Die „Einschreitschwelle“ an Silvester werde sehr niedrig sein, um Randalierer sofort von den friedlich Feiernden zu trennen und Straftäter festzunehmen. „Feiern Sie und lassen Sie sich die gute Laune nicht durch irgendwelche „Schwarzmaler“ verderben.“, empfiehlt Mohr den Bürgerinnen und Bürgern. (wg/Bild: facebook T.Mohr))