Mannheim: Streik im Rhein-Neckar-Verkehr fortgesetzt

Die Busse und Straßenbahnen der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) sind auch heute in den Depots geblieben. Damit legte die Gewerkschaft Verdi den zweiten Tag in Folge und insgesamt bereits den fünften Tag den Straßenbahn- und Busverkehr in der Region lahm. Der Streik machte sich am Vormittag vor allem im Straßenverkehr bemerkbar. Auf den Einfall-Straßen in die Schwesterstädte Mannheim und Ludwigshafen bildeten sich zum Teil lange Staus. Das erforderte Geduld von den Autofahrern, einige kamen zu spät zur Arbeit. Die Organisatoren des Maimarktes setzten erneut Pendelbusse von zusätzlichen Groß-Parkplätzen ein. Der Streik soll am frühen Freitagmorgen enden. Bis einschließlich des Wochenendes seien dann erst mal keine Streiks geplant, sagte ein Verdi-Vertreter. Wie es dann weitergehe, sei noch offen. Die RNV befördert mit ihren Bussen und Straßenbahnen etwa 400 000 bis 500 000 Menschen täglich. Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi und dem Arbeitgeber sind verfahren. Die Gewerkschaft will sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 200 Euro mehr für die Beschäftigten. Der Arbeitgeber hält die Forderungen für überzogen und fürchtet millionenschwere Belastungen für die Verkehrsgesellschaft. (dpa/mho)